Ein Bild eines alten ehrwuerdigen Buches

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Volkwahrsager gesucht!

Helfen Sie dem Studenten Anselmus im Spiel der Liebe

Der Student Anselmus hat die Qual der Wahl: Zwei hübsche, junge Frauen kämpfen um ihn - doch für welche wird er sich entscheiden?

Beide haben wunderschöne blaue Augen und sind sehr musikalisch; auf den ersten Blick scheinen Sie gar Doppelgänger zu sein. Der Schein trügt jedoch: Veronika ist durch ihre Familie tief in der bürgerlichen Welt verwurzelt, jedoch nimmt Sie die romantischen Aspekte des Lebens durch Anselmus auf.

Im Gegensatz dazu unterstützt Serpentina die romantische Seite des Anselmus. Sie symbolisiert geradezu die romantische, magische Parallelwelt. Die Gestalt beider Frauen wandelt sich, jedoch tritt Serpentina meist als Schlange auf und kontrastrierend dazu Veronika primär als Mensch, was die jeweiligen Rollen der Beiden nochmals unterstreicht.

Anselmus beim vielleicht verfrühten Hochzeitsantrag an Veronika
Anselmus beim vielleicht verfrühten Hochzeitsantrag an Veronika

Nicht sicher ist, ob Veronika ihn auch wirklich liebt, oder aber an der besseren gesellschaftlichen Stellung des vorraussichtlich Hofrat werdenden Anselmus interessiert ist. Serpentinas Liebe zu Anselmus scheint hingegen echt zu sein.

Für wen würdest du dich entscheiden? Hilf unserem Studenten Anselmus bei seiner Wahl und Stimme für deine Favoritin im folgenden Wahl-O-Mat!

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Kommentare
Nutzer:
Anselmus
Datum:
30.11.1813
Man könnte ja schon beinahe meinen ...

"Dass es hier gar nicht um ein Buch sondern um mich geht! Seltsam ..."

Nutzer:
Veronika Paulmann
Datum:
01.12.1813
Unendlichkeit

"So wähle doch mich, oh holder Jüngling!"

Weiterer Lesestoff vom Faszinationsautor

"Phosphorus und die Feuerlilie 2" ist erschienen!

Es ist unglaublich! Kaum sind zwei Tage seit dem Erscheinen von “Phosphorus und die Feuerlilie - Band 2” vergangen, schon belegt es Platz eins unserer Bestsellerliste! Wir entsenden unsere besten Glückwünsche and den Autor Archivarius Lindhorst.

Im zweiten Teil seiner Erzählung schlüpft der Autor selbst in die Rolle eines Salamanders und wird somit auf raffiniert fantasievolle Weise selbst ein Teil der magischen Welt seines Buches. Er wird sogar zum Verbindungselement zwischen den beiden Welten - er verliebt sich in die Tochter des nun mächtigen Phosphorus.

Die beiden bekommen drei Töchter, doch auf tragische Weise wird ihre Beziehung unterbrochen und der Salamander wird vom Paradies auf die Erde verbannt. Seine einzige Möglichkeit nach Atlantis zurückzugelangen ist es, seine drei Töchter mit drei Jünglingen zu vermählen, die alle an jene magische Welt glauben. Ich möchte ja nicht zu viel verraten, aber auch dieses Mal spielt der Drache wieder eine Rolle!

Es ist viel Spannung geboten und vor allem mangelt es nicht an Fantasie - durch die raffinierte Mischung zwischen unserer Realität und der Märchenwelt wird diese für uns Leser viel zugänglicher. Das mehr oder weniger offene Ende lässt Raum für Eigeninterpretation - Ein wahnsinnig gut gelungenes Buch!

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Kommentare
Nutzer:
Archivarius Lindhorst
Datum:
30.11.1813
Es ist wahr!

"Ergründen Sie ihr Inneres und denken Sie nach. Atmen Sie durch und erleben Sie die Welt, die Sie sonst nicht sehen. Die Wahrheit ist eine Illusion, die Wirklichkeit eine Sache des Individums."

Nutzer:
Anselmus
Datum:
01.12.1813
Ich kann nur zustimmen

"Der Archivarius spricht weise Worte und sollte ein Philosoph sein. Eine wahre Inspirationsquelle"

Lesen Sie "Phosphorus und die Feuerlilie"!

Exklusive Leseprobe erschienen

Diese Woche belegt “Phosphorus und die Feuerlilie” Platz eins unserer Bestsellerliste. Das Märchen handelt von einem gewissen Phosphorus, der sich in eine wunderschöne Feuerlilie verliebt. Die Beziehung der beiden wird auf tragische Weise auf die Probe gestellt. Beim Versuch seine Geliebte zurückzuerobern kämpft der mutige Phosphorus sogar gegen einen Drachen.

An Kreativität mangelt es nicht - ebenso wenig wie an Action und auch Herzschmerz. Ein sehr gelungenes Werk, überzeugen Sie sich selbst und lesen unsere exklusive Leseprobe aus “Phosphorus und die Feuerlilie” von Archivarius Lindhorst!

»Der Geist schaute auf das Wasser, da bewegte es sich und brauste in schäumenden Wogen und stürzte sich donnernd in die Abgründe, die ihre schwarzen Rachen aufsperrten, es gierig zu verschlingen. Wie triumphierende Sieger hoben die Granitfelsen ihre zackicht gekrönten Häupter empor, das Tal schützend, bis es die Sonne in ihren mütterlichen Schoß nahm und es umfassend mit ihren Strahlen wie mit glühenden Armen pflegte und wärmte. Da erwachten tausend Keime, die unter dem öden Sande geschlummert, aus dem tiefen Schlafe und streckten ihre grüne Blättlein und Halme zum Angesicht der Mutter hinauf, und wie lächelnde Kinder in grüner Wiege ruhten in den Blüten und Knospen Blümlein, bis auch sie, von der Mutter geweckt, erwachten und sich schmückten mit den Lichtern, die die Mutter ihnen zur Freude auf tausendfache Weise bunt gefärbt. Aber in der Mitte des Tals war ein schwarzer Hügel, der hob sich auf und nieder wie die Brust des Menschen, wenn glühende Sehnsucht sie schwellt. – Aus den Abgründen rollten die Dünste empor, und sich zusammenballend in gewaltige Massen, strebten sie das Angesicht der Mutter feindlich zu verhüllen; die rief aber den Sturm herbei, der fuhr zerstäubend unter sie, und als der reine Strahl wieder den schwarzen Hügel berührte, da brach im Übermaß des Entzückens eine herrliche Feuerlilie hervor, die schönen Blätter wie holdselige Lippen öffnend, der Mutter süße Küsse zu empfangen. – Nun schritt ein glänzendes Leuchten in das Tal; es war der Jüngling Phosphorus, den sah die Feuerlilie und flehte, von heißer sehnsüchtiger Liebe befangen: ›Sei doch mein ewiglich, du schöner Jüngling! denn ich liebe dich und muß vergehen, wenn du mich verlässest.‹ Da sprach der Jüngling Phosphorus: ›Ich will dein sein, du schöne Blume, aber dann wirst du wie ein entartet Kind Vater und Mutter verlassen, du wirst deine Gespielen nicht mehr kennen, du wirst größer und mächtiger sein wollen als alles, was sich jetzt als deinesgleichen mit dir freut. Die Sehnsucht, die jetzt dein ganzes Wesen wohltätig erwärmt, wird in hundert Strahlen zerspaltet, dich quälen und martern, denn der Sinn wird die Sinne gebären, und die höchste Wonne, die der Funke entzündet, den ich in dich hineinwerfe, ist der hoffnungslose Schmerz, in dem du untergehst, um aufs neue fremdartig emporzukeimen. – Dieser Funke ist der Gedanke!‹ – ›Ach!‹ klagte die Lilie, ›kann ich denn nicht in der Glut, wie sie jetzt in mir brennt, dein sein? Kann ich dich denn mehr lieben als jetzt, und kann ich dich denn schauen wie jetzt, wenn du mich vernichtest?‹ Da küßte sie der Jüngling Phosphorus - Mehr im Buch!

Wenn wir die Aussage des Autors richtig deuten deuten können, so dürfen wir uns sogar schon bald auf einen zweiten Teil freuen. Wir sind auf jeden Fall gespannt, ob es ein ebenso großer Erfolg wird wie Band eins!

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Kommentare
Nutzer:
Archivarius Lindhorst
Datum:
21.11.1813
Vielen Dank!

"Ich bin überwältigt! Vielen Dank für die netten Worte!"