Ein Bild einer Burg aus dem Mittelalter

Rückblick

Ein illustrierter Blick in die goldene Vergangenheit

Der Rückblick auf 1813

Ein Jahr Archivarius Lindhorst in Dresden

Archivarius Lindhorst ist nun schon seit einem Jahr geschätzter Bürger unserer Stadt. Dieses Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, um die aktuelle Ausgabe unserer Zeitung als Sonderversion zu gestalten! Das heißt: Noch mehr Insiderwissen, noch aufschlussreichere Bilder und noch viel mehr relevante Informationen kompakt verpackt in unseren Artikeln, extra für Sie, damit Sie immer auf dem neusten Stand sind und zuverlässig informiert sind! Ein Schritt in ein neues Territorium für die Redaktion ist auch das Einbinden von Artikeln, die es unter dem Jahr nicht in die Ausgabe geschafft haben. Somit ist diese Ausgabe eine Ansammlung an den wichtigsten Informationen aus dem ganzen Jahr, ein wahrer Rückblick!

Es ist wahrlich kaum zu glauben, dass Archivarius Lindhorst schon vor einem Jahr nach Dresden gekommen ist. Der uns allen nur allzu gut bekannte forschende Antiquar schaffte es stets durch sein geheimisvolles Renomme in unsere neusten Schlagzeilen und als das Top-Thema der Gerüchteküche von sich Reden zu machen. Manchmal, so scheint es, ist er noch garnicht so recht in Dresden angekommmen, denn oft ist er in seinem entlegenen alten Hause so mit seinen wissenschaftlichen Experimenten beschäftigt, sodass er unter Leuten den Eindruck erweckt es wäre ihm der Bezug zur Realität entglitten. Dennoch schätzen wir den geheimen, stets für Unterhaltung sorgenden Archivarius sehr und gratulieren ihm zu einem Jahr im wunderschönen Dresden!

Wenn wir in dieses letzte Jahr zurückblicken, bemerken wir nochmals, wie viele sonderbaren Dinge sich doch begaben, auch solche die sich schwer in sinnvolle Worte fassen lassen. Es war ein Jahr voller neuer Entwicklungen und Ereignissen: Registrator Heerbrand, der nun Hofrat ist oder auch der Student Anselmus, der als Kopierer bei Archivarius erfolgreich war und seine Ungeschicklichkeit weitestgehend überwunden, ja sich zum ansehnlichen, jungen Mann entwicklelt hat. Letzterer machte in diesem Jahr unseren Informanten nach jedoch die größte Entwicklung seiner selbst durch und musste dabei viele schwierige Entscheidungen treffen, bei denen sich nun im Nachhinein die Frage stellt, ob es die Richtigen waren.

Ausführlichere Informationen über Anselmus und die Familie Paulmann, über Archivarius mit seinen drei Töchtern und vieles mehr finden sie in unseren informativen Bildern, Schnappschüssen und den ins Detail gehenden Artikeln der dieswöchigen Sonderausgabe der Illustrierten - Ein Blick auf die Welt, in Bildern illustriert.

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Ein Stellenangebot für Archivarius Lindhorst

Kommentare
Nutzer:
Archivarius Lindhorst
Datum:
31.12.1813
Ich bin sprachlos.

"Vielen, vielen Dank. DIE ILLUSTRIERTE scheint wohl die letzte respektable Zeitung in ganz Dresden zu sein, danke für Toleranz, Meinungsfreiheit und die Möglichkeit, hier meine Gedanken auszudrücken."

Schlacht um Dresden - Eine Analyse

Erinnern heißt verarbeiten

In diesem Jahr fand auch die bedeutende Schlacht um Dresden vom 25. - 27. August statt. Nachfolgend sind nochmals die wichtigsten Fakten zusammengefasst.

Am 25. August 1813 zog der Franzose Napoleon in atemberaubender Geschwindigkeit heran, um Sachsen zur Kooperation mit ihm zu zwingen.

Die insgesamt 175.000 Alliierten unter Schwarzenberg attackierten erst zu zögerlich, weshalb wohl Napoleon, obwohl diesem nur 140.000 Mann zur verfügung stand, das Glück zur Seite stand. Hier offenbarte er sein nochmals sein grandioses militärisches Können. Mit zahlreichen Gefangenen im Gefolge zog Napoleon deshalb als Sieger in Dresden ein, die Vernichtung der gegnerischen Truppen aber misslang.

Es kam zu 10.000 Toten und 10.000 Verwundeten auf Napoleons Seite, einer durchaus desaströsen Zahl, die wohl nur noch von den 15.000 Verwundeten und 20.000 Kriegsgefangenen auf Seite der Verbündeten übertroffen werden konnte. Zahlreiche Dresdner Vororte wie Zschertnitz, Strehlen und Plauen wurden sogar teilweise niedergebrannt, eine Wunde, die bis heute noch tief im Herzen eines jeden Dresdners brennt.

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Kommentare
Nutzer:
Archivarius Lindhorst
Datum:
25.11.1813
Ein hundsmiserabler Unmensch, ein Schuhu!

"Die Kriegsordnung des Markgrafen zu Brandenburg verbietet derartige Undinge. Unfassbar, wieviel Kultur hier verloren gegangen war!"

"Rüpel" ruiniert Äpfelweib

Dresdner Student stürmt in Verkaufsstände

Unglaubliches ereignete sich am Himmelfahrtstage am schwarzen Tor - Ein junger Mann stürmte in die Verkaufsstände einer älteren Verkäuferin, auf denen sie Äpfel und Kuchen zum Verkauf anbot. Wir haben mit einer entsetzen Zeugin gesprochen.

ILLUSTRIERTE:
Sie betreiben also auch einen Stand am schwarzen Tor?
ZEUGIN:
Allerdings. Ich sah diesen ungehobelten Rüpel schon von weitem und hatte gleich ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Völlig rücksichtslos kam er angerannt!
ILLUSTRIERTE:
Sie glauben also, dass es seine Absicht gewesen war die Verkaufsstände zu ruinieren?
ZEUGIN:
Nicht direkt. Ich hatte eher das Gefühl, dass er seine Eile für wichtiger hielt als die Rücksicht auf andere Leute. Eine absolute Unverschämtheit, wie kann man nur einfach so die Stände meiner Kollegen niedertrampeln?
ILLUSTRIERTE:
Gab es denn wenigstens eine Entschädigung für die arme Frau?
ZEUGIN:
Naja, seinen lumpigen Geldbeutel hat er ihr hingeworfen. Nichts weiter, er ist dann einfach davon gerannt. Meine Kollegin hat das einzig richtige getan: Ihm einen Fluch nachgerufen.
ILLUSTRIERTE:
Sie glauben also an Flüche?
ZEUGIN:
Oh ja.
ILLUSTRIERTE:
Danke, dass Sie uns an ihren Erlebnissen teilhaben lassen.
ZEUGIN:
Aber gerne doch. Solche Erlebnisse behält man ungern nur bei sich.

Später stellte sich heraus, dass der selbe junge Mann betrunken am Elbufer durch sein bizzares Verhalten Aufsehen erregte. Unklar ist, ob dies dem Alkoholkonsum geschuldet war, oder ob der arme Mann an psychischen Problemen leidet. Lesen Sie mehr hierzu in unserem Bericht zum Alkoholkonsum unter Dresdner Studenten.

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Paulmann hat Geburtstag

Kommentare
Nutzer:
Archivarius Lindhorst
Datum:
28.05.1813
Völlig falsch dargestellt!

"Dieser Vorfall ist nicht von Anselmus ausgelöst worden, der Fluch wirkte rekursiv! Die Handlung war eine Prophezeiung!"

Nutzer:
Anselmaus
Datum:
29.05.1813
Dem kann ich auch nur zustimmen

"Der Herr Archivarius spricht wiederholt die Wahrheit aus. Der Fluch wahr wirklich furchteinflößend."