Das Aepfelweib beim Erschrecken des Anselmus

Der Rückblick auf 1813

Ein Jahr Archivarius Lindhorst in Dresden
Dresden, den 31. Dezember 1813 Verfasst von M. Samlow

Archivarius Lindhorst ist nun schon seit einem Jahr geschätzter Bürger unserer Stadt. Dieses Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, um die aktuelle Ausgabe unserer Zeitung als Sonderversion zu gestalten! Das heißt: Noch mehr Insiderwissen, noch aufschlussreichere Bilder und noch viel mehr relevante Informationen kompakt verpackt in unseren Artikeln, extra für Sie, damit Sie immer auf dem neusten Stand sind und zuverlässig informiert sind! Ein Schritt in ein neues Territorium für die Redaktion ist auch das Einbinden von Artikeln, die es unter dem Jahr nicht in die Ausgabe geschafft haben. Somit ist diese Ausgabe eine Ansammlung an den wichtigsten Informationen aus dem ganzen Jahr, ein wahrer Rückblick!

Es ist wahrlich kaum zu glauben, dass Archivarius Lindhorst schon vor einem Jahr nach Dresden gekommen ist. Der uns allen nur allzu gut bekannte forschende Antiquar schaffte es stets durch sein geheimisvolles Renomme in unsere neusten Schlagzeilen und als das Top-Thema der Gerüchteküche von sich Reden zu machen. Manchmal, so scheint es, ist er noch garnicht so recht in Dresden angekommmen, denn oft ist er in seinem entlegenen alten Hause so mit seinen wissenschaftlichen Experimenten beschäftigt, sodass er unter Leuten den Eindruck erweckt es wäre ihm der Bezug zur Realität entglitten. Dennoch schätzen wir den geheimen, stets für Unterhaltung sorgenden Archivarius sehr und gratulieren ihm zu einem Jahr im wunderschönen Dresden!

Wenn wir in dieses letzte Jahr zurückblicken, bemerken wir nochmals, wie viele sonderbaren Dinge sich doch begaben, auch solche die sich schwer in sinnvolle Worte fassen lassen. Es war ein Jahr voller neuer Entwicklungen und Ereignissen: Registrator Heerbrand, der nun Hofrat ist oder auch der Student Anselmus, der als Kopierer bei Archivarius erfolgreich war und seine Ungeschicklichkeit weitestgehend überwunden, ja sich zum ansehnlichen, jungen Mann entwicklelt hat. Letzterer machte in diesem Jahr unseren Informanten nach jedoch die größte Entwicklung seiner selbst durch und musste dabei viele schwierige Entscheidungen treffen, bei denen sich nun im Nachhinein die Frage stellt, ob es die Richtigen waren.

Ausführlichere Informationen über Anselmus und die Familie Paulmann, über Archivarius mit seinen drei Töchtern und vieles mehr finden sie in unseren informativen Bildern, Schnappschüssen und den ins Detail gehenden Artikeln der dieswöchigen Sonderausgabe der Illustrierten - Ein Blick auf die Welt, in Bildern illustriert.

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Kommentare
Nutzer:
Archivarius Lindhorst
Datum:
31.12.1813
Ich bin sprachlos.

"Vielen, vielen Dank. DIE ILLUSTRIERTE scheint wohl die letzte respektable Zeitung in ganz Dresden zu sein, danke für Toleranz, Meinungsfreiheit und die Möglichkeit, hier meine Gedanken auszudrücken."

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